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09.02.2012
Steinbacher Feuerwehr öffnet ihre Tore für Schulklassen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: M. Schüchner   
Dienstag, den 09. Juni 2009 um 20:32 Uhr

Schulklassen 2009An zwei Montagen herrschte bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach am Wald reger Betrieb. Dabei handelte es sich jedoch um Einsätze besonderer Art: Die beiden dritten Klassen der Volksschule Windheim bekamen die Möglichkeit, einen Blick auf die Arbeit der Feuerwehr zu werfen. Dazu erklärten sich drei engagierte Mitglieder, Markus Schulz (Leiter der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung), Mathias Vetter und Jens Scherbel (Jugendwarte), bereit, den Vormittag mit zahlreichen Informationen und einzigartigen Erfahrungen für die Schüler zu bereichern.


Zur Einstimmung auf den Unterrichtsbesuch wurde den Kindern ein Film über die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach am Wald im vergangenen Jahr, die sich durchschnittlich auf sechzig Stück belaufen, gezeigt. Dadurch konnten sie deutlich sehen, dass zum Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr weitaus mehr gehört als „nur Brandbekämpfung“.

Den ersten Abschnitt des Vormittages bildete ein Vortrag über überregionale und regionale Verbreitung der Feuerwehren, deren Aufgaben und Ausrüstung durch Herrn Schulz. Dabei wurden die Schüler stets einbezogen und konnten vorhandenes Wissen oder Vermutungen äußern.

Darüber hinaus wurde ausführlich besprochen, wie man einen Notfall meldet und welche Schritte anschließend eingeleitet werden bis die Feuerwehr am Einsatzort eintrifft. Es ist bemerkenswert, dass dies in Minutenschnelle gelingen kann und muss, da es sich bei den Mitgliedern schließlich um ehrenamtliche Helfer handelt. An dieser Stelle konnte den Kindern verdeutlicht werden, wie wichtig es ist, dass sich Menschen dazu bereit erklären, sich in ihrer Freizeit für die Gemeinschaft zu engagieren.

In der zweiten Hälfte des Vormittages durften die Kinder einen Blick auf das neue, seit 2005 genutzte, Feuerwehrhaus werfen. Zwischenzeitlich wurde die Führung durch Einsatzzentrale, Fahrzeughalle und verschiedene Lager immer wieder durch praktische Demonstrationen aufgelockert. Ein Höhepunkt für beide Klassen war es, die Reinigung und Überprüfung eines Löschschlauches miterleben zu dürfen.

Ebenso spannend und aufschlussreich gestaltete sich die Besichtigung der sechs Fahrzeuge samt Ausstattung. Vor allem die imposanten Geräte zur technischen Hilfeleistung wie Rettungsschere und Rettungsspreizer zogen die Aufmerksamkeit der Schüler auf sich.

Daneben bereitete es beiden Klassen viel Spaß zu sehen, wie ein Helfer bei der Feuerwehr ausgestattet ist. Dazu legte Herr Vetter Einsatzkleidung an und demonstrierte die Handhabung des Atemschutzgerätes.

Aus Sicht der Kinder jedoch unübertroffen waren die Fahrt in einem Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn sowie das Löschen eines kleinen Feuers durch einige Schüler in einem angrenzenden Waldstück. An dieser Stelle erklärte Herr Scherbel den Gebrauch und den Aufbau eines Feuerlöschers.

Insgesamt waren die beiden Vormittage reich an Eindrücken und Informationen, die am besten durch die Feuerwehr selbst vermittelt werden können. Einen solch nahen und realistischen Einblick kann man nur vor Ort erhalten. Deshalb ist es sehr wichtig und auch erfreulich, dass sich immer wieder Feuerwehren bereit erklären, für Schulklassen „ihr Tore zu öffnen“. Durch deren Engagement kann sicherlich für Nachwuchs bei der Jugendfeuerwehr gesorgt werden!

 

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