Einsatzübung am 14.8.2009 der Feuerwehren der Großgemeinde Steinbach am Wald in Windheim.
„Scheunenbrand bei Familie Klaus Völk in Windheim“ so lautete die Alarmdurchsage für die Feuerwehr Windheim. Nach der ersten Erkundung durch den stellv. Kommandanten der Feuerwehr Windheim Uli Löffler stellte sich die Lage äußerst schwierig dar. Die Scheune stand im Vollbrand und bedrohte die Nachbargebäude. Die Feuerwehr Windheim errichtete zwischen Scheune und Wohnhaus eine Widerstandslinie mittels C-Strahlrohren und richtete die Wasserentnahmestelle vom Unterflurhydranten her. Der Besitzer teilte dem Einsatzleiter mit, dass sich im Untergeschoss der Scheune noch einige Kinder, die zurzeit eine Ferienfreizeit auf dem Anwesen verbrachten, und sich noch im Untergeschoß der Scheune aufhalten.
Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Steinbach a. Wald, Buchbach, Kehlbach und Hirschfeld nachalarmiert.
Die Feuerwehr Steinbach a. Wald mit ihrem Zugführer Norbert Fröba erhielt den Auftrag die Brandbekämpfung und die Suche nach den vermissten Kindern unter Atemschutz vorzunehmen. Weiter wurde mit dem GW-Logistik eine Förderleitung von der Löschwasserzisterne zum Brandobjekt aufgebaut. Vom TLF 20/40 wurde der Wasserwerfer zur Vollbrandbekämpfung in dieser Situation eingesetzt.
Die Feuerwehr Buchbach unter der Leitung von Kommandant Reinhart Sticker richtete die Wasserentnahmestelle am „Kumbach“ ein und bekämpfte das Feuer von der Westseite.
Die Wehren aus Hirschfeld mit Kommandant Thomas Wachter und Kehlbach mit Kommandant Klaus Löffler bauten eine zweite Förderleitung zum Brandobjekt auf und löschten mit mehren C-Strahlrohren den Roten Hahn. Das notwendige Löschwasser hierfür wurde aus der Löschwasserzisterne die sich in der Dorfmitte befindet, gefördert.
Der federführende Kommandant veranlasste während der Übung verschiedene „Fauxpas“. So fielen eine Tragkraftspritze aus die Wasserversorgung aus dem Leitungsnetz brach zusammen und ein brennender PKW am Freizeitsee brachten die Einsatzkräfte ins Schwitzen.
In der Abschlußbesprechung dankte Uli Löffler allen 55 Einsatzkräften und besonders Klaus Völk für die Benutzung der Gebäude. Christian Schulz konnte eine sehr gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen feststellen und ein schnelles lösen der eingespielten Probleme.

Fotos: Stefan Löffler |