Start Berichte Jahreshauptversammlung 2010
09.02.2012
Jahreshauptversammlung 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: M. Schüchner   
Samstag, den 16. Januar 2010 um 21:40 Uhr

„Die Feuerwehr Steinbach am Wald hat in den letzten 20 Jahren über 1000 Einsätze abgewickelt“, diese beeindruckende Leistungsbilanz seiner Feuerwehrleute konnte Kommandant Christian Schulz am vergangenen Samstagabend bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus ziehen. Im Rahmen der Versammlung wurden verdiente langjährige und aktive Mitglieder ausgezeichnet.

Vorsitzender Frank Hirschböck blickte in seinem Bericht auf ein aktives Jahr zurück. Zahlreiche Veranstaltungen wie runde Geburtstage, Vereinsjubiläen und Fahrzeugweihen wurden besucht. Eine besondere Veranstaltung sei der „Tag der offenen Tür“ am 02. August gewesen, der in Zusammenarbeit mit THW und BRK stattfand und ein voller Erfolg gewesen sei. Der Mitgliederstand sei im Vergleich zum Vorjahr um drei Personen auf jetzt 189 Mitglieder zurückgegangen, so Hirschböck. Man habe seitens der Vorstandschaft beschlossen Rücklagen zu bilden, um im Jahr 2012 eine neue Fahne anzuschaffen. Eine Reparatur der alten Fahne, die im Jahre 2012 50 Jahre alt wird, sei nicht mehr wirtschaftlich. In diesem Jahr wolle man das Leistungsabzeichen THL in Buchbach absolvieren, zudem wolle man das Feuerwehrjubiläum in Hergetshausen in Hessen besuchen.

Markus Schulz hatte zuvor das Protokoll der letztjährigen Jahreshauptversammlung verlesen. Kassier Hans Büttner gab einen detaillieren Bericht über die Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2009. Kassenprüfer Norbert Fröba bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin die Entlastung der kompletten Vorstandschaft vorgenommen wurde.

Kommandant Christian Schulz gab danach einen umfangreichen Jahresbericht, fast eine Stunden dauerte seine eindrucksvolle Power-Point-Präsentation. Insgesamt habe die Wehr mehr als 40 Einsätze zu verzeichnen gehabt. Neben einigen Einsätzen bei teilweise schweren Verkehrsunfällen, musste die Wehr auch viermal zu Bränden ausrücken. Zu den 33 Übungen kamen zahlreichen Spezialausbildungen und Lehrgängen hinzu, u.a. ein Motorsägenlehrgang mit 30 Teilnehmern. Zudem hielt man sechs Übungen mit dem gesamten Wehren der Großgemeinde ab, dies sei ein Novum. „Wir haben ganz tolle Feuerwehrleute“, so Christian Schulz, der sich besonders auch bei Vorsitzendem Frank Hirschböck bedankte. Per Handschlag begrüßte er Johannes Kühr und Erdugrul Alkoyun in der aktiven Wehr.

Die neugestaltete Homepage sei Anfang des Jahres ins Netz gestellt worden. Weit über 300 Stunden habe Matthias Schüchner hierfür aufgewendet. Der große Einsatz habe sich gelohnt, in den vergangenen 10 Monaten konnte die Seite 30.000 Zugriffe verzeichnen, so der Kommandant.

Stellvertretender Kommandant Matthias Werth ging auf den Atemschutz ein. Man verfüge derzeit über 27 Atemschutzgeräteträger. Die Zusammenarbeit mit den Ortsteilen habe man intensiviert, um neue Atemschutzgeräteträger zu gewinnen und habe an einem Atemschutzgeräteträgerlehrgang für diese Interessierten aus den Ortsteilen teilgenommen. Die Unterstützungsgruppe ÖEL habe fünf Einsätze zu verzeichnen gehabt, erläuterte Markus Schulz, zudem habe man viele Einsatzübungen geleistet.

Die Jugendfeuerwehr habe leider zu Beginn des Jahres einen Mitgliederverlust hinnehmen müssen, erläuterte Jens Scherbel, den man aber wieder habe ausgleichen können. Er habe die Jugendlichen zum Teil auch bei den Übungen der Erwachsenen mit eingebunden, dies habe zur Motivation beigetragen. Zudem habe man am 25. Juli mit einer Gruppe am Kreisleistungsmarsch und mit zwei Gruppen an der Olympiade teilgenommen. Bei der Olympiade konnte man sogar einen Pokal mit nach Hause nehmen.

Stellvertretender Landrat Gerhard Wunder nahm gemeinsam mit KBR Joachim Ranzenberger die staatlichen Ehrungen vor. „Es freut einen besonders, wenn man verdiente Kameraden für 25- und 40-jährige Dienstzeit zu ehren“, so Gerhard Wunder, „Leute, die unentgeltlich ehrenamtlich 24 Stunden am Tag für ihre Mitmenschen tätig sind, sind die Helden der Gesellschaft“. Er verlieh an Josef Scherbel das staatliche Feuerwehrehernzeichen in Gold und an Matthias Lieb, Gregor Zwosta und Lothar Löffler das staatliche Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Vorsitzender Frank Hirschböck ehrte zudem langjährige Mitglieder im Feuerwehrverein.

25 Jahre: Günther Fillweber, Michael Lindenberger, Matthias Kober und Stefan Pabstmann
40 Jahre: Karl Heinz Jänel
50 Jahre: Ernst Neubauer
60 Jahre: Heinrich Langhammer

„Ein Jahr liegt hinter uns, in dem wir einmal mehr erfahren durften, wie wichtig Zusammenhalt und Zusammenarbeit in der Gemeinde ist“, betonte Bürgermeister Klaus Löffler. Seit dem Jahre 2005, als man ins neue Feuerwehrgerätehaus eingezogen sei, habe man das Fahrzeugkonzept auf den Weg gebracht und rund 2,2 Millionen als Kommune in die Sicherung des Feuerschutzes investiert. Diese Investitionen seien wichtig und notwendig gewesen. Neuanschaffungen seien allerdings nicht das A und O, sondern die Frage „Wie arbeite ich zusammen und welche Arbeiten können wir gemeinsam schultern“. Beispielhaft sie hier der Bereich Atemschutz mit vielen Mitgliedern aus den Ortsteilen. Er bedankte ich für die immer hervorragende Zusammenarbeit.

Bericht: Peter Fiedler

Ehrungen

 
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