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Geschrieben von: M. Schüchner
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Freitag, den 07. Mai 2010 um 14:14 Uhr |
Einsatzübung bei Firma Rauschert abgehalten
In diesem Jahr stand wieder einmal die im dreijährigen Turnus stattfindende Besichtigung durch Kreisbrandinspektion des Landkreises Kronach an. Kreisinspektor Harald Schnappauf mit den beiden Kreisbandmeistern Harald Mayer und Christian Müller, sowie dem Inspektionsjugendwart Heiko Kaiser machten sich am vergangen Freitag ein Bild über den Ausbildungs-, und Ausrüstungsstand der Steinbacher Feuerwehr. Zudem wurden alle vorgeschriebenen zuführenden Berichtshefte bzw. Nachweise überprüft.
Die freiwillige Feuerwehr Steinbach am Wald trat an diesen Abend mit 38 Feuerwehrdienstleistenden an. Um die vielfältigen Tätigkeiten und die Schlagfertigkeit der Feuerwehr Steinbach am Wald zu zeigen, wurde eine Einsatzübung bei der Firma Rauschert abgehalten. Angenommen wurde hier ein Brand in der Kunststoffproduktion; eine Person wurde als vermisst gemeldet.
Im ersten Abmarsch rückte der Kdow, das LF 16 und der RW 2 ab. Kurz danach folgte der zweite Abmarsch bestehend aus TLF 20/40, GW-L2 und ELW 2. Mehrere Trupps unter schweren Atemschutz und Wärmebildkamera führten einen Innenangriff durch. Gleichzeitig wurde eine lange Schlauchleitung mit Hilfe des GW L2 von einem Löschwasserbehälter zur Einsatzstelle verlegt. Die Einsatzleitung wurde im ELW 2 (Fahrzeug der UG-ÖEL des Landkreises Kronach) gebildet. Hier flossen alle wichtigen Einsatzdaten zusammen, eine Lagekarte wurde erstellt, sowie der gesamte Einsatzablauf dokumentiert. Nach dem erfolgreichen Innenangriff und Auffinden der vermissten Person wurde ein Außenangriff durch mehrere Rohre und den Wasserwerfer des TLF 20/40 gefahren. Ebenso wurde die Steckleiter in Stellung gebracht. Ein angenommener Verletzter Atemschutzgeräteträger wurde von einem eigenen Sanitäter der Feuerwehr Steinbach erstversorgt. Der gesamte Atemschutzeinsatz wurde durch die RZA überwacht und dokumentiert. Während dieser Einsatzübung stellten die Kreisbrandmeister und der Kreisbrandinspektor jeden Feuerwehrdienstleitenden Fragen zur Unfallverhütung und feuerwehreinsatztaktischen Maßnahmen.
Nach der gelungen Einsatzübung fand die Nachbesprechung und die Beurteilung durch Kreisbrandinspektor Harald Schnappauf statt. Er zeigte sich sichtlich stolz auf solch eine schlagkräftige, sehr gut ausgebildete und ausgestattete, sowie eine hervorragend geführte Wehr. In Steinbach am Wald passe einfach alles perfekt zusammen, das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und politischer Gemeinde sei mehr als hervorragend. Sein besonderen Dank und große Anerkennung galt dem 1. Kommandanten Christian Schulz, sowie der gesamten Führungsmannschaft und stellvertretend für die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung Markus Schulz. Selbstverständlich hat jeder einzelne Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehr Steinbach am Wald höchstes Lob und Respekt für die harmonische und fehlerfreie Arbeit verdient.
Bericht: Markus Schulz
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