| Schulklasse der VS Windheim zu besuch |
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| Geschrieben von: M. Schüchner |
| Dienstag, 29. Juni 2010 um 00:30 |
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Mit Martinshorn und Blaulicht durch den KreisverkehrAn einem Montagmorgen gab es bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach am Wald einen Alarm der etwas anderen Art: Die dritte Kasse der Volksschule Windheim durfte einen Blick in die neue, seit 2005 genutzte Einsatzzentrale werfen. Wie bereits im vorherigen Jahr gestalteten drei engagierte Mitglieder der Steinbacher Feuerwehr einen informativen und spannenden Vormittag. Markus Schulz, Felix Schulz und Volker Fehn nahmen die Kinder bereits kurz nach Unterrichtsbeginn in Empfang und führten sie in den „Klassenraum“ der Feuerwehr. Dort konnten die Schüler ihr Wissen über deren Aufgaben und Ausrüstung noch weiter vertiefen und einen Überblick über die Verbreitung von Feuerwehren in Bayern und Deutschland sowie über die Anzahl und Art der Einsätze in Steinbach erhalten. Dabei nahm sich Herr Markus Schulz Zeit ausführlich auf die Fragen der Klasse einzugehen. Anschließend wurde besprochen, wie man einen Notfall meldet und welche Schritte eingeleitet werden bis die Feuerwehr am Einsatzort eintrifft. Selbst für die Kinder ist es erstaunlich, dass dies in Minutenschnelle gelingen kann. Schließlich wissen sie bereits, dass es sich bei der Freiwilligen Feuerwehr um ehrenamtliche Helfer handelt, die sich in ihrer Freizeit und neben ihrer eigentlichen Arbeit um das Wohlergehen der Gemeinschaft bemühen. Dadurch wird bei den Schülern ein Bewusstsein dafür angebahnt, wie wichtig es ist, dass sich Menschen zu solch einer Tätigkeit bereit erklären. Der anschließende Rundgang in der neuen Einsatzzentrale fand seinen Höhepunkt in der Fahrzeughalle. Nun konnten endlich die imposanten Fahrzeuge und deren Ausstattung aus nächster Nähe begutachtet werden. Vor allem die schweren Geräte zur technischen Hilfeleistung wie Rettungsschere und Rettungsspreizer zogen die Aufmerksamkeit der Schüler auf sich.
Ebenso interessiert und gespannt beobachteten die Kinder Herrn Felix Schulz, als dieser Einsatzkleidung anlegte und die Handhabung des Atemschutzgerätes erläuterte. Rückblickend war der Vormittage reich an Eindrücken und Informationen, die keiner besser hätte vermitteln können als Feuerwehrleute selbst. Einen solch realistischen Einblick kann man nur vor Ort erhalten. Aus diesem Grund haben derartige Unterrichtsgänge aus schulischer Sicht große Bedeutung. Noch erfreulicher ist es, wenn diese Besuche Auswirkungen auf die Zukunft der Schüler haben. Denn durch den engagierten Einsatz der Feuerwehrmänner aus Steinbach wurde bereits das Interesse einiger Kinder geweckt und somit für Nachwuchs bei der Jugendfeuerwehr gesorgt! |





