| Jahreshauptversammlung 2011 |
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| Geschrieben von: Matthias Schüchner |
| Dienstag, den 18. Januar 2011 um 01:43 Uhr |
Winterbedingt hatte die Feuerwehr Steinbach am Wald ein RekordeinsatzjahrBei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Feuerwehrgerätehaus ließ man die Einsätze Revue passieren und ehrte langjährige Mitglieder. "Wir mussten 106 Mal ausrücken, so oft wie noch nie", sagte Kommandant Christian Schulz, der in seinem technischen Bericht detailliert auf die Einsätze, darunter acht Brände, einging. "Vom 7.12. bis zum 7.01. haben wir weit über 40 Einsätze gehabt", so Christian Schulz. Los ging es mit einem Blitzeis auf der B 85 und zahlreichen Unfällen in der Folge. "Es war auch das Jahr der Hubschrauberlandungen", so der Kommandant, sieben mal haben Hubschrauber nach Steinbach zum Einsatz fliegen müssen. Im Dezember habe man sich mit Einsätzen förmlich die Nächte um die Ohren geschlagen. Optimierungsbedarf bestehe allerdings noch mit der Alarmierung durch die Integrierte Rettungsleitstelle, erläuterte Christian Schulz. Die Feuerwehr habe zur Zeit 48 Aktive, davon 5 Jugendliche und habe ihren Stand halten können. Leider habe man immer Die aktive Wehr habe 43 Übungen mit mehr als 1300 Übungsstunden absolviert. Dank sagt er der Gemeinde für die Zusammenarbeit. Man habe mehrere Überjacken für den Atemschutz mit einem Wert von knapp 13000 Euro angeschafft, dies sei notwendig gewesen, um die geänderten Auflagen zu erfüllen. Zudem habe man mit vier Gruppen das Leistungsabzeichen THL mit vier Gruppen abgelegt. Die Internetseite der Feuerwehr werde von Matthias Schüchner betreut. Bis heute habe man über 100.000 Klicks und eine der aktuellsten Feuerwehrhomepages im Landkreis. "Es macht Spaß in einer so gut ausgebildeten Feuerwehr zu arbeiten", so der Kommandant. Vorsitzender Frank Hirschböck bezifferte in seinem Bericht den Mitgliederstand mit 183. Seitens der Vorstandschaft habe man wieder viele runde Geburtstage, Feielichkeiten und Jubiläen besucht, zudem den Neujahrsempfang. Auch an den Büttenabenden und der Dorfweihnacht brachte sich die Feuerwehr ein. Eine schöne Veranstaltung sei die Wanderung zur Bastelsmühle gewesen. Sein Dank ging an die Ehrengruppe, vor allem Klaus Pohl, die an allen kirchlichen und weltlichen Festen die Feuerwehr vertritt, ebenso an Fähnrich Karl-Heinz Jäckel und seinem Team sowie die Gemeinde. Nach dem Bericht von Schriftführer Markus Schulz gab Kassenwart Hans Büttner einen Überblick über die Vereinsfinanzen. Man habe schon Rücklagen gebildet für die neue Vereinsfahne, die in 2012 angeschafft werde. Kassenprüfer Norbert Fröba und Kurt Thyzel bescheinigten ihm eine einwandfreie Kassenführung. Es folgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. Im Anschluss nahm Frank Hirschböck die Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder vor. Für 25 Jahre wurde Frank Greiner, für 40 Jahre Michael Beez, Hans Weiß und für 60 Jahre Edmund Gremer, Otto Wich, Andreas Witzgall, Wunibald Sticker und Hans Löffler ausgezeichnet. Bürgermeister Klaus Löffler bedankte sich für die Bereitschaft, sich in der Feuerwehr zu engagieren. Die Feuerwehr habe im abgelaufenen Jahr wieder bewiesen, was durch Gemeinsamkeit möglich sei. Die Gemeinde könne zwar Anschaffungen vornehmen, letzten Endes sei sie aber darauf angewiesen, dass es genügend Freiwillige gebe, die sich für den Feuerwehrdienst zur Verfügung stellen. Sein Dank ging vor allem an Christian Schulz, den federführenden Kommandanten in der Großgemeinde. "106 Einsätze, 43 Übungen - das ist jeder 3. Tage an dem die Feuerwehr für die Allgemeinheit unterwegs war", betonte KBM Harald Meyer. Er hoffte ebenfalls, dass sich die Probleme mit der integrierten Leitstelle beseitigen werden. "Die Feuerwehr Steinbach am Wald ist gut aufgestellt", so der KBM. Namens der Polizeiinspektion bedankte sich auch Markus Löffler bei der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit: "Unser Respekt und unsere Anerkennung gilt der Feuerwehr, die mit großer Professionalität ihre Aufgaben wahrnimmt". Im Anschluss übergab Vorsitzender Frank Hirschböck einen Rettungsrucksack an Mathias Vetter. Der Rucksack ist ein erweiterter Erste Hilfe Koffer der vom Feuerwehrverein angeschafft wurde. Er ist für Einsätze gedacht, bei denen das BRK nicht mit alarmiert wird oder auf Grund anderer Alarmierungen später als die Feuerwehr vor Ort eintrifft. Mathias Vetter ist im Bereich Erste Hilfe speziell ausgebildet. Er erklärte, dass man damit die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe überbücken könne. Bericht und Bild: Peter Fiedler
Im Bild: Vorstand Frank Hirschböck, Edmund Gremer (geehrt für 60 Jahre) |












