Start Historisches FFW Steinbach/W. feierte Jubiläum
09.02.2012
FFW Steinbach/W. feierte Jubiläum PDF Drucken E-Mail

Auch die Freiwillige Feuerwehr Steinbach bei Baden-Baden war gekommen - Treue Mitglieder geehrt

Steinbach a. W. (hof) Am vergangenen Wochenende stand die Gemeinde Steinbach am Wald im Zeichen des 100jährigen Jubiläums ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Alleine schon die Vorbereitung zu diesem Fest machte deutlich, daß sich die Männer der Feuerwehr der Bedeutung Ihres Jubiläums voll bewußt waren. Zum Auftakt der Festlichkeiten fand am Freitag ein Festkommers im Zelt statt. Hierzu konnte 1. Vorsitzender Hans Löffler viele Gäste recht herzlich willkommen heißen. Besondere Grüße galten den Ehrengästen, Kreisbrandrat Georg Zapf, Kreisbrandinspektor Gerhard Barth, den Kreisbrandmeistern Hermann Fischer und Franz Bittner, Bürgermeister Edwin Trebes und den Gemeinderäten. Weiterhin begrüßte er Pfarrer Josef Böhnlein, Bürgermeister Heinz Fehn, Windheim, Bürgermeister Willibald Neubauer, Hirschfeld, den Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach am Wald, Hans Fehn sowie die Feuerwehren aus Lauenstein, Burgstall, Wilhelmsthal, Haßlach bei Teuschnitz, Friesen und den Patenverein Windheim. Als eine besondere Ehre bezeichnete es Hans Löffler, dass die Freiwillige Feuerwehr aus Steinbach bei Baden-Baden den weiten Weg nicht scheute, um an der Jubiläumsfeier in Steinbach am Wald teilzunehmen.

Der Dank des Vorsitzenden galt vor allem den Jubilaren, die der einheimischen Wehr 50, 40 und 25 Jahre treu geblieben sind. Er dankte auch den Löschgruppen, die erst vor einigen Wochen verschiedene Leistungsstufen meisterten. Dank galt auch 2. Bürgermeister Dieter Haase und dem Festausschuß für die großartige Vorbereitung der Jubiläumsfeier sowie Helmut Mader für seine Arbeit. Auch an den SPD-Ortsverein ging besonderer Dank für dessen überreichtes Geschenk. Schließlich bedankte sich Hans Löffler noch bei allen Bürgern, die sich bereit erklärten, Gäste bei sich aufzunehmen. Genesungswünsche sandte er den Mitgliedern Werner Jakob und Thomas Langhamrner, die sich im Kreiskrankenhaus befinden. An die Wehrleute richtete er die Bitte, den Wahlspruch Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr weiterhin als Verpflichtung anzusehen.

Nach dem von Renate Schnappauf vorgetragenen Prolog begrüßte Bürgermeister Edwin Trebes die Gäste im Namen der Gemeinde herzlich. Er führte aus, daß sich vor 100 Jahren einige beherzte und verantwortungsbewußte Männer aus der Gemeinde Steinbach am Wald unter dem Wahlspruch Einer für alle, alle für einen zusammengefunden hätten und die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr beschlossen. Unter großen Opfern hatten sie die örtlichen Feuerlöschteiche ausgebaut, ihre Initiative und Idealismus seien zum Vorbild geworden. Inzwischen habe man eine gut organisierte, einsatzbereite Feuerwehr. Sein Glückwunsch ging an alle Mitglieder, für ihren Entschluss, Feuerwehrmann zu werden, durch ihre Haltung bewiesen sie, dass auch in unserer oft als materialistisch bezeichneten Zeit Opferbereitschaft, Idealismus und Dienst am Nächsten für die Gemeinschaft noch lebendig seien. Längst sei die Aufgabe der Feuerwehr nicht mehr nur die Brandbekämpfung, sondern auch Hilfeleistungen bei Katastrophen. Er freue sich, dass die Männer der Freiwilligen Feuerwehr mit Fleiß und Eifer bestrebt seien, den ständig größer werdenden Anforderungen gerecht zu werden.

Bürgermeister Trebes sprach den Wehrmännern Dank für ihren Idealismus, ihre zeitlichen und materiellen Opfer und ihre stete Einsatzbereitschaft aus. Im Namen der Gemeinde dankte er besonders den Männern, die der Freiwilligen Feuerwehr schon 50, 40 und 25 Jahre angehören, recht herzlich für deren langjährigen uneigennützigen und treuen Dienste zum Wohle der Gemeinschaft. Er gab der Hoffnung Ausdruckt, dass viele junge Männer ihrem Vorbild folgen und sich der Freiwilligen Feuerwehr anschließen mögen. Es sei nur eine bescheidene Anerkennung, wenn solche Männer, die einen großen Teil ihres Lebens der Gemeinschaft zur Verfügung stellten, als äußerer Ausdruck des Dankes und der Anerkennung das Feuerwehrehrenzeichen verliehen werde.

Kreisbrandrat Georg Zapf übernahm anschließend die Ehrung der Leistungsgruppen sowie die Ehrung der Jubilare. Das Leistungsabzeichen der Stute II (Silber) erhielten Otto Vetter, Ewald Neubauer, Ernst Sticker, Gottfried Schirmer, Klaus Pohl, Georg Löffler, Werner Löffler, Martin Fehn und Hans Neubauer. Das Leistungsabzeichen der Stufe I (Bronze) erhielten zwei Gruppen, ihnen gehören an: Gottfried Schirmer, Winfried Vetter, Michael Beez, Hans Weis, Hans Vetter, Josef Scherbel, Roland Feder, Waldemar Förtsch, Michael Neubauer, Willi Fröba, Dieter Neubauer, Kurt Thyzel, Norbert Fröba, Hubert Kauschke, Karl-Heinz Neubauer, Rudi Wechsler, Gerhard Löffler und Klaus Neubauer.

Das staatliche Ehrenzeichen für 25jährige Treue erhielten Siegmund Fröba, Georg Feder, Horst Kolbe, Erich Löffler, Günther Langhammer, Heinrich Langhammer, Leonhard Löffler, Alois Sticker, Alfred Tanzmeier, Ewald Neubauer, Adelbert Eichhorn, Erich Schneider, Hans Martin, Günther Holler, Herbert Dütthorn und Willi Neubauer. Für 40jährige Treue erhielten das staatliche Ehrenzeichen: Willi Neubauer, Thomas Langhammer, Georg Welscher, Hans Bayer, Willy Heinlein, Georg Löffler, Karl Neubauer, Hans Löffler, Georg Löffler. Für 10jährige Treue nahmen folgende Männer das staatliche Ehrenzeichen entgegen: Peter Neubauer, Georg Weber, Michael Neubauer, Peter Weiß, Heinrich Fröba, Hans Martin, Ludwig Löffler und Hans Förtsch. Kreisbrandrat Zapf sprach den geehrten Mitgliedern für ihre Treue Dank aus. Anschließend überreichte Vorsitzender Löffler allen Ehrengästen ein kleines Präsent. Für die gelungene musikalische und harmonische Umrahmung dieses Festkommerses hatten neben dem Gemeinschaftschor Steinbach am Wald/Kehlbach unter Leitung von Siegmund Fröba, auch der Musikverein Steinbach am Wald unter Leitung von Wenzel Hadrawa und der Feuerwehrchor Steinbach am Wald unter Leitung von Willy Heinlein beigetragen

Fränkischer Tag, 15.07.1975

Nach dem von Renate Schnappauf vorgetragenen Prolog begrüßte Bürgermeister Edwin Trebes die Gäste im Namen der Gemeinde herzlich. Er führte aus, daß sich vor 100 Jahren einige beherzte und verantwortungsbewußte Männer aus der Gemeinde Steinbach am Wald unter dem Wahlspruch Einer für alle, alle für einen zusammengefunden hätten und die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr beschlossen. Unter großen Opfern hatten sie die örtlichen Feuerlöschteiche ausgebaut, ihre Initiative und Idealismus seien zum Vorbild geworden. Inzwischen habe man eine gut organisierte, einsatzbereite Feuerwehr. Sein Glückwunsch ging an alle Mitglieder, für ihren Entschluß, Feuerwehrmann zu werden, durch ihre Haltung bewiesen sie, daß auch in unserer oft als materialistisch bezeichneten Zeit Opferbereitschaft, Idealismus und Dienst am Nächsten für die Gemeinschaft noch lebendig seien. Längst sei die Aufgabe der Feuerwehr nicht mehr nur die Brandbekämpfung, sondern auch Hilfeleistungen bei Katastrophen. Er freue sich, daß die Männer der Freiwilligen Feuerwehr mit Fleiß und Eifer bestrebt seien, den ständig größer werdenden Anforderungen gerecht zu werden.

 

 
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