| Kaminbrand |
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In den meisten Fällen betrifft es mit Holz befeuerte Anlagen. Durch den Rauch legen sich mit der Zeit Ablagerungen an der Schornsteininnenwand fest, dem sog. Glanzruß oder Teerbeläge, die eine Dicke von 3 – 4 cm auf der Innenfläche des Kamins erreichen können. Sind genügend Ablagerungen vorhanden und die Zündtemperatur hoch genug, kann es zu einem Kaminbrand kommen. Bei ca. 500° - 600°C steigt zuerst starker Qualm aus dem Schornstein. Kurz darauf wird der Rauch weniger und der eigentliche Brand beginnt. Jetzt schlagen in den meisten Fällen Flammen aus dem Kamin und die Temperatur im Inneren steigt auf bis zu 1300°C an. Durch den Temperaturanstieg quillt der Ruß bis auf das 9-fache auf wodurch der Querschnitt im Kamin immer kleiner wird (ggf. auch verschlossen). Dadurch können Hitze und Rauch nicht mehr richtig abziehen und sich im Gebäude ausbreiten. Sollte bei Ihnen der Schornstein brennen, zögern Sie nicht und alarmieren Sie sofort die Feuerwehr! Versuchen Sie auch niemals den Kamin mit Wasser zu löschen. Durch das schlagartige Verdampfen des Wassers kann der Schlot regelrecht explodieren! Ein Eimer Wasser (10 Liter) ergibt ein Volumen von rund 17.000 Litern Wasserdampf! Unter Beaufsichtigung der Feuerwehr und des Kaminkehrers lässt man den Kamin i.d.R. kontrolliert ausbrennen. Durch den Einsatz der Wärmebildkamera kann die Temperatur im und um den Kamin herum gemessen werden. Nachdem der Schlot vom Schornsteinfeger gründlich gereinigt wurde, entscheidet er, ob der Schlot weiterhin genutzt werden kann. Im Regelfall ist das so.
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Ein Kaminbrand entsteht durch falsches Heizen!







